In eigener Sache: Umfrage zu meinem Blog – die Auswertung

person using white ipad

Auch wenn das Umfrageende schon ein paar Tage her ist habe ich die Auswertung – die im letzten Tätigkeitsbericht schon angekündigt wurde – nicht vergessen.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle, die sich die Zeit und Mühe gemacht haben, daran teilzunehmen!

Warum eine Umfrage?

Man könnte sagen: auch ein Blog unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Sinne des Qualitätsmanagements – inklusive einer “Kundenzufriedenheitsanalyse”, oder, hier treffender, einer “Leserzufriedenheitsanalyse”.

Ein Blog lebt davon, dass er gelesen wird – Interessen, Vorlieben und die Lesergruppen an sich ändern sich. Mein Anspruch ist es, den Blog für möglichst viele interessant und ansprechend zu gestalten, und dafür benötige ich euren Input in Form von Feedback.

Im Gegensatz zu den sonst frei möglichen Feedback – sei es über das Feedback- oder Kontaktformular, E-Mail oder Kommentare kann eine Umfrage wesentlich gezielter diese Dinge abfragen; und die Hemmschwelle, auch kritisches Feedback zu geben, sinkt angesichts der Anonymität.

Kurzum: ich sehe – in Zukunft auch regelmäßigere Umfragen – durchaus als sinnvolles, ergänzendes Tool zum “Management” des Blogs.

Die Auswertung

“Wie wertest Du das aus?”

Grundsätzlich schaue ich mir schlicht und ergreifend die unterschiedlichen Fragen und Antworten an – sinnvoll funktionieren tut das in aller Regel dann, wenn man die subjektiven Antworten und Eindrücke in den Kontext der objektiven Statistiken setzt.

Sprich: in meine Auswertung fließt neben den Antworten auch ein, was einfach “zahlenmäßig” gut ankommt. Gerade dann, wenn beide Dinge das gleiche aussagen, kann man durchaus damit arbeiten.

Zielgruppe

Fast schon zu erwarten war, dass der Blog überwiegend von jungen Menschen – der Großteil hat ein Alter unter 30 Jahren angegeben – gelesen wird.

Dementsprechend macht der Großteil der Leser die Interessenten am Einstieg aus, sowie diejenigen, die bereits im Sanitätsdienst des Ehrenamts unterwegs sind. Hier kann ich getrost behaupten, dass ich die “Zielgruppe”, die ich ansprechen möchte, auch tatsächlich gut erreiche.

Dementsprechend haben die meisten keine rettungsdienstliche Qualifikation, der Rest verteilt sich überwiegend auf Rettungshelfer und Rettungssanitäter.

Übersichtlichkeit

Hier scheiden sich so ein wenig die Geister bei den Antworten: von “alles super” bis “da ist schon Luft nach oben” gab es hier so ziemlich alles.

Kritik – und durchaus sehr gute Verbesserungsvorschläge – gab es hier hinsichtlich der Übersichtlichkeit des “Blogs an sich” und der “Themenübersichten”.

Zugegebenermaßen sehe ich hier ebenfalls Optimierungsbedarf, der in den nächsten Wochen und Monaten angegangen wird – ohne das bisherige Sortierungskonzept über den Haufen zu werfen.

Unter den Arbeiten auf der To-Do-Liste stehen bei mir diesbezüglich

  • Entzerrung der Kategorie “Aus dem Pflaster-Laster” und Einteilung der Beiträge in weitere Unterkategorien
  • Überarbeitung der Menüs am oberen Seitenrand für bessere Übersichtlichkeit
  • Einführung einer eigenen Seite für die Suchfunktion
  • Einführung einer “Wie finde ich mich hier zurecht?“-Seite

Gerade letzteres halte ich durchaus für sinnvoll, da der Blog mit über 300 Beiträgen in sieben Kategorien doch schon etwas größer ist und man den ein oder anderen Punkt durchaus mal erklären sollte.

Feedbackmöglichkeiten

An der Stelle kann ich es mir einfach machen: hinsichtlich der Feedbackmöglichkeiten gab es nix zu meckern, weitere Möglichkeiten wurden nicht gewünscht.

Und ich denke, dass mit Kommentarfunktion, Feedback- und Kontaktformular, E-Mail und Sternebewertung auch eine angemessene Anzahl an Feedbackmöglichkeiten besteht. Hier ergibt sich also keine Änderung.

Beitragshäufigkeit

Die Frage nach der Häufigkeit von Beiträgen wurde ziemlich eindeutig mit “kann so bleiben, wie es ist” mit Tendenz zum “es darf auch gerne etwas mehr sein” beantwortet.

Wahrscheinlich möchte jeder Blogger gerne mehr schreiben, und jeder Blogleser gerne mehr lesen. Das geht mir nicht anders 🙂

Ich möchte allerdings auch ehrlich und realistisch sein: guter Content braucht Zeit. Einsatzberichte kann ich nur dann schreiben, wenn ich einen “berichtswürdigen” Einsatz hatte (welche dann doch vergleichsweise selten sind) – fachliche Artikel oder “Lehrbeiträge” wie in rettsan-kompakt mit größerem Umfang erfordern zweifellos eine Recherche in Fachliteratur, Vergleiche, Abwägungen und kosten gut und gerne mehrere Tage.

Ich betreibe meinen Blog fast ausschließlich in meiner Freizeit – den Großteil meiner Zeit verbringe ich auf der Arbeit und ab den nächsten Wochen auch im Studium. Wesentlich mehr wird an dieser Stelle also einfach nicht möglich sein.

Insofern bin ich insbesondere für all diejenigen dankbar, die mich auch beitragstechnisch unterstützen!

Es ist jeder mit sanitätsdienstlichen, rettungsdienstlichen oder sonstigen notfallmedizinischen Background herzlich dazu eingeladen, mitzumachen, wenn er oder sie sich dazu berufen fühlt 😉

Inhaltliche Schwerpunktsetzung und Beitragsqualität

Interessanterweise war die Umfrage hinsichtlich der “Wünsche” und “Nicht-Wünsche” zum großen Teil nicht allzu aussagekräftig, und in den Punkten, wo sie es war…wenig überraschend 😉

Favoriten sind – eigentlich wie seit jeher – Einsatzberichte und Erfahrungsberichte. Zwei Dinge, die quasi schon seit Beginn des Blogs thematische Evergreens und wichtige Zugpferde darstellen.

Inhaltlich muss ich sagen, dass diese Dinge tatsächlich aus Schreiber-Sicht relativ dankbar sind – man nimmt sich das Einsatzprotokoll, schildert Vorgeschichte und Eindrücke und zieht ein Fazit.

Das Problem dabei ist einfach: man möchte ja interessante Einsätze präsentieren. Die Tatsache, dass ich trotz mehrjähriger Vollzeittätigkeit im Rettungsdienst eher eine “überschaubare” Anzahl an Einsatzberichten zu zeigen habe, liegt schlichtweg daran, dass ein Großteil schlicht zu…unspektakulär ist. Ich denke, dass “kein Bericht” besser ist, als fünf Berichte über Bauchschmerzen seit drei Wochen. Bei den Erlebnisberichten ist es mehr oder weniger das gleiche Spiel: einen Erlebnisbericht kann ich nur schreiben, wenn ich etwas erlebt habe ^^

Nichtsdestotrotz wird in den nächsten Monaten das Archiv nochmal durchwühlt und ein Fokus auf diese Themen gelegt!

Als “Anti-Favorit” gab es eigentlich nur einen “Gewinner” – die Beitrags-Klassiker. Die Rückmeldungen reichten hier von “schlicht unnötig” bis “störend”. Viel mehr habe ich dazu auch nicht zu sagen: die Beitrags-Klassiker wird es in dieser Form zukünftig nicht mehr geben.

Die inhaltliche Qualität und die Verständlichkeit der Beiträge wurde durchweg “gut” bis “sehr gut” bewertet.

Gesamtfazit

Insgesamt sehe ich die Umfrage als gelungen an – ob sie zwangsläufig repräsentativ ist, kann man mal dahingestellt lassen.

Dort, wo man die Antworten in einen Kontext setzen konnte, war es allerdings durchaus schlüssig und plausibel.

Die Umfrage hat im “technischen Bereich”, gerade in Hinblick auf die Übersichtlichkeit, durchaus Verbesserungspotentiale deutlich gemacht und damit einen Grundstein für die Optimierung gelegt; hinsichtlich Beitragshäufigkeit und inhaltlicher Schwerpunktsetzung wurden meine Eindrücke weitestgehend bestätigt.

Also, was heißt das?

Es gibt durchaus Punkte, an denen ich arbeiten werde – das Grundkonzept muss aber keineswegs infrage gestellt werden.

Was mir sonst noch wichtig wäre…

Sollten euch Fehler oder Verbesserungsmöglichkeiten auffallen oder solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr mir sehr gerne Feedback geben oder eine Nachricht schreiben!

Folgt meinem Blog!

Du möchtest nichts mehr verpassen? Neuigkeiten von mir gibt es auch per Mail!

Es gelten unsere Datenschutz– und Nutzungsbestimmungen.

Wie fandest Du diesen Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.


Über SaniOnTheRoad

In eigener Sache: Umfrage zu meinem Blog – die Auswertung

SaniOnTheRoad

Notfallsanitäter, Teamleiter und Administrator des Blogs. Vom FSJler über Ausbildung bis zum Haupt- und Ehrenamt im Regelrettungsdienst und Katastrophenschutz so ziemlich den klassischen Werdegang durchlaufen. Meine Schwerpunkte liegen auf Ausbildungs- und Karrierethemen, der Unterstützung von Neueinsteigern, leitliniengerechten Arbeiten sowie Physiologie, Pathophysiologie, Pharmakologie und EKG für den Rettungsdienst. Mehr über mich hier.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: