2.2 Einführung in die medizinische Terminologie

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Die medizinische Terminologie dient als Lingua franca in der Medizin und auch als Rettungsdienstler wird man zwangsläufig mit der Fachsprache konfrontiert.

In der Ausbildung variiert die Erwartungshaltung an die Kenntnisse der Fachsprache erheblich – in der Berufspraxis wird eine Grundkenntnis allerdings vorausgesetzt.

Die medizinische Terminologie besteht vor allem aus den Sprachreservoiren Latein und Altgriechisch, zunehmend spielt allerdings auch Englisch im klinisch-rettungsdienstlichen Alltag eine Rolle.

Es werden in diesem Beitrag sowohl allgemeine Struktur, Begriffsbildung, Lage- und Richtungsbezeichnungen sowie ein “Grundwortschatz” für den Rettungsdienst ebenso wie verschiedene Lernstrategien behandelt.

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1.11 Grundlagen der Hygiene

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Hygiene im Rettungsdienst dient dem Eigen- und Fremdschutz sowie der Ausbreitungsverhinderung von Erkrankungen. Grundlage dafür bilden das Infektionsschutzgesetz, die Biostoffverordnung und die TRBA 250 – die praktische Umsetzung regeln Rahmenhygienepläne und örtliche Hygienepläne.

Rettungsdienstlich relevant sind als Krankheitserreger vor allem Bakterien und Viren. Hierbei ist bei Bakterien die Sporenbildung zu hinterfragen, bei Viren müssen behüllte und unbehüllte Viren für die Desinfektion unterschieden werden. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt, die Luft oder die Blutbahn.

Bei jedem Einsatz ist ein Standardschutz anzulegen, bei Infektionstransporten muss dieser angepasst werden. Die hygienische Händedesinfektion ist zentrale Maßnahme der gesamten Krankheitsprävention.

Desinfektionsmittel werden nach Erreger, Wirkspektrum, Konzentration und Einwirkzeit nach dem lokalen Hygieneplan ausgewählt. Eine korrekte Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ist bei Infektionstransporten unerlässlich.

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1.1 Einführung

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Einführung in die blog-unterstützte Rettungssanitäterausbildung.
“Die Rettungssanitäterausbildung leidet häufig unter fachlichen und didaktischen Problemen sowie mangelndem Praxisbezug. Mithilfe einer Unterstützung der Ausbildung per Blog, insbesondere hinsichtlich des Grundlagenwissens, der Wissensverknüpfung und der Berücksichtigung im Berufsalltag relevanten Themen und Fragestellungen soll dies verbessert werden. Es stehen hierbei unterschiedlichste Lernmethoden – je nach Belieben – zur Verfügung; ein Lernen über das “reine Lesen hinaus” wird angeraten. Die Themen bauen sowohl aufeinander auf (Lernen von A – Z möglich), sind aber zugleich in sich abgeschlossen (Nachschlagewerk, Vermeidung unnötiger Wiederholungen). Eine Mitarbeit Dritter ist gestattet und im Sinne des FOAMed explizit erwünscht.”

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