In eigener Sache: Mein Blog-Jahresrückblick 2023

a woman writing numbers on sand with her hand

Wie schaut’s aus?

Zunächst einmal: Frohes neues Jahr 2024!

Arbeits- und lernbedingt doch etwas später möchte ich die Gelegenheit nutzen, um das Jahr 2023 gemeinsam mit euch nochmal Revue passieren zu lassen 😁

Im Gegensatz zu den Vorjahren 2021 und 2022 hat sich dann insgesamt doch viel getan – waren die Vorjahre doch stark von der COVID-Pandemie geprägt, spielt diese nun allenfalls noch am Rande eine Rolle.

Rettungsdienstlich hat sich in diesem Jahr durchaus viel getan – die Rettungsassistenten-Ära ging vielerorts zu Ende, eine nicht zu unterschätzende Diskussion um die Reform und die Zukunft des Rettungsdienstes wurde losgetreten, man diskutierte auch über die Zukunft des Rettungssanitäters, die BtM-Gabe durch Notfallsanitäter und die Überlastung des Rettungsdienstes. Das rettungsdienstliche Jahr 2023 war also vor allem durch berufspolitische Diskussionen geprägt.

Ich persönlich blicke insgesamt auf ein sehr anstrengendes, rettungsdienstlich eher unspektakuläres Jahr zurück: meine Teilzeitarbeit im Rettungsdienst läuft durchaus gut, ich habe über die Semesterferien im Sommer meine Arbeitszeit sogar hochgeschraubt…und besonders interessante Einsätze blieben dann doch irgendwie aus.

Erwähnenswert wäre in diesem Sinne auf jeden Fall die Qualifikation zum Unterführer aller Fachdienste sowie zwei Lehrgänge der Leitungsausbildung im Ehrenamt, die ich dieses Jahr absolviert hatte.

Privat endete mein Jahr 2023 eher holprig und mit einer “unschönen”, aber notwendigen Entscheidung.

Das Medizinstudium stellte sich im vergangenen Jahr als wahrer “Zeitfresser” heraus – wo ich in der Kategorie “Aus der Uni” berichte – und hat durchaus einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass der Blog doch etwas kurz kam.

Auch im letzten Jahr war der “Pflaster-Laster” mit Gedanken rund um das Arbeitsleben im Rettungsdienst sowie diverse Einsatzberichte größter thematischer Schwerpunkt und das Zugpferd schlechthin, was die Aufrufe anging.

Wesentlich mehr getan hatte sich in der Kategorie “Rettungsdienst aktuell“, die mit 14 überwiegenden Fachbeiträgen durchaus einen höheren Stellenwert bekam.

Mein Blog ist am 28. Oktober 2019 – damals noch unter saniontheroad.home.blog – mit drei Beiträgen gestartet. Das Jahr 2023 war das fünfte Jahr insgesamt, das dritte vollständige Jahr online und das erste vollständige Jahr unter der (mittlerweile nicht mehr ganz neuen) Domain.

In diesem Jahr konnte ich

  • 50 neue Beiträge,
  • 30.500 Aufrufe,
  • 20.000 Besucher und
  • insgesamt 52 Abonnenten (mich selbst ausgeschlossen).

verzeichnen.

Mit Rückblick auf meinen letzten Jahresrückblick und die selbst gesteckten “Zielvorgaben” mit

  • mindestens 30 neue Beiträge,
  • 40.000 Aufrufe,
  • 25.000 Besucher und
  • insgesamt 35 Abonnenten.

trotz allem sehr zufrieden. Das grundsätzliche Statistik-Problem, welches im schon im letzten Jahr bestand, ist nämlich unverändert.

Ich habe mich hier für die “pessimistischste” Statistik hinsichtlich Besucher- und Aufrufzahlen entschieden und nehme eine entsprechende Untererfassung in Kauf. Trotz allem liegen wir nicht weit weg von den selbst gesteckten Zielen und haben sie gerade bei den Abonnenten sogar deutlich überschritten.

Absolut positiv hervorheben muss ich zudem, dass die Interaktionen – sei es in den Kommentaren, den Sternebewertungen oder den Anfragen via E-Mail und Kontaktformular – eine deutliche Zunahme gab.

Das finde ich mega – und ein herzliches Danke an all die Leser und insbesondere an diejenigen, die mir Feedback geben!

Für die Statistik-Fans

Verlauf der Aufrufe

Über das Jahr betrachtet hatten ich eine nahezu konstante Zunahme der Aufrufe – von rund 1200/Monat im Januar bis zu 3900/Monat im November. Ein Sommerloch blieb diesmal gänzlich aus und auch die Sommermonate hatten sehr gute Aufrufzahlen mit rund 3000 Aufrufen im Monat.

Letztendlich zeichnet sich auch hier eine gewisse Konstanz ab und eine zu weiten Teile große Unabhängigkeit von stets neuen Beiträgen.

Das bisher beste Aufrufergebnis gab es am 7. November mit über 211 Aufrufen.

Die Zugpferde

Absoluter Spitzenreiter des Jahres war der Beitrag “Freelancer im Rettungsdienst“, wo es gerade zu Jahresbeginn rege Diskussionen um das Thema gab.

Recht dicht auf den Fersen sind die Themenblöcke gesundheitliche Eignung, Führerschein und Fahrerlaubnis im Rettungsdienst und auch der Evergreens wie die SHIT-Kriterien, CRM und Kommunikation.

Ebenfalls größerer Beliebtheit erfreuten sich die Themen rund um die Notfallsanitäterausbildung – seien es eher die allgemeine Darstellung von der Bewerbung bis zur Ausbildung oder spezifisch die Einstellungstests.

Unter den “jüngeren” Beiträgen sind insbesondere auch die Themen Dokumentation im Rettungsdienst und das oft eher kontrovers betrachtete Thema “Invasive Maßnahmen durch Rettungssanitäter” durchaus in einer sehr aufrufstarken Gruppe vertreten.

Ebenfalls unter den Zugpferden ist eher ein trauriges Beispiel – der Beitrag “Beschwerden über den Rettungsdienst“. Obwohl dieser Beitrag erst seit März online ist, hat alleine er im letzten Jahr knapp 1000 Aufrufe erhalten. Das ist durchaus ein Warnsignal für die Zufriedenheit mit dem Rettungsdienst und bedingt auch ein Spiegel unserer Arbeitsqualität…

Die Schlussfolgerung, dass man mit dem, was wir tun, nicht zwangsläufig zufrieden ist, ist hier unvermeidbar – und sollte einem zu denken geben.

Eine entsprechende Bemerkung dazu kann ich mir allerdings dennoch nicht verkneifen, auch wenn es gemein ist: es erreichen mich immer wieder Beschwerden über die Arbeit von Kollegen.

Und ich kann es wirklich absolut nicht nachvollziehen…

  • Von der Aufmachung her sollte jedem deutlich sein, dass es sich bei meinem Blog um keine Website eines Leistungserbringers im Rettungsdienst oder eine zentrale Beschwerdestelle handelt – “Blog” steht sogar im Titel auf jeder einzelnen Seite…
  • Im entsprechenden Beitrag wird deutlich und genau erklärt, welche Stellen für die Bearbeitung zuständigen sind, und vor allem
  • im entsprechenden Beitrag und auf der Seite des Kontaktformulars finden sich deutliche, entsprechende Hinweise in Leuchtfarben, dass es sich um einen privaten Blog handelt und für Beschwerden keine Zuständigkeit besteht und sie nicht bearbeitet werden.

Trotzdem gibt es immer wieder Leute, die trotz allem Beschwerden an mich richten. Das hat lediglich den Effekt, dass ich mir denken kann, wie viel Substanz diese Beschwerde hat.

Wenn man deutliche Erklärungen nicht versteht und mehrere leuchtende Hinweise ignoriert, möge man bitte die Wachen- und Rettungsdienstleitungen mit der Beschwerde verschonen – die Wahrscheinlichkeit, dass man als Beschwerdeführer einfach irgendetwas nicht verstanden hat, ist hier weitaus größer, als dass die Beschwerde berechtigt ist.

Wie kommen die Leute auf den Blog?

Mit praktisch kaum einer Veränderung zu den Vorjahren bleibt das “Wie kommen die Leute auf den Blog?”.

Den weitaus größten Teil – über 90 % aller Aufrufe – machen die Aufrufe über Suchmaschinen aus. Einen etwas größeren Teil als in den letzten Jahren machen Direktaufrufe mit im Schnitt 7 – 8 % aus, Referrer aus sämtlichen Quellen lediglich 2 – 3 %.

Was wünsche ich mir?

“The same procedure as every year”

Natürlich soll es auch ausgehend von den Zahlen letzten Jahres auch für dieses Jahr wieder ein Paar Zielvorgaben geben:

  • mindestens 15 neue Beiträge,
  • 40.000 Aufrufe,
  • 25.000 Besucher,
  • insgesamt 60 Abonnenten und
  • zwei neue Mitstreiter.

Mit dem voraussichtlich – sofern alles weiterhin klappt – anstehenden Physikum im Sommer 2024 wird die Zeit in diesem Jahr noch etwas knapper sein, als bisher.

Aus disem Grund stehen nun auch erstmals die “Mitmacher” auf der Agenda – den Blog alleine in der Form am Laufen zu halten, scheint einfach nicht mehr realistisch. Aus diesem Grund wird nochmals aufgerufen:

“Mitmacher” gesucht!

Es ist mir alleine schlichtweg nicht mehr möglich, regelmäßigen und qualitativ guten Content in der gewohnten Art und Weise zu liefern – und im Moment geht das deutlich auf Kosten der Häufigkeit der Beiträge.

Du hast Erfahrungen in der Notfallmedizin, die Du gerne teilen möchtest, bist kreativ und hast Spaß am Hobby “Schreiben”?

Dann solltest Du dich melden!

Die Infos dazu findest Du unter https://saniontheroad.com/mitmachen/ und natürlich hier:

Unabhängig davon würde ich auch gerne andere Sichtweisen und Erfahrungen als “nur” meine eigenen präsentieren – ich sehe in der Vielschichtigkeit und Vielseitigkeit unterschiedlicher Erfahrungen, Qualifikationen und Werdegänge schlichtweg eine Bereicherung.

Davon abgesehen freue ich mich immer über konstruktives Feedback – gerne über das entsprechende Formular oder natürlich auch über die Kommentarfunktion der einzelnen Beiträge!

Wie geht es 2024 weiter?

Inhaltlich

Wie man sich entsprechend denken kann, wird es keine allzu großen Änderungen der Schwerpunktsetzung in diesem Jahr geben – einerseits, weil hierfür keinerlei Notwendigkeit besteht, andererseits, weil die Zeit es nicht her gibt.

Letztendlich wird nach wie vor an den Dauerprojekten wie rettsan-kompakt gebastelt und aktuell aufkommende Themen und Einsatzberichte nach und nach abgearbeitet.

Mit mir selbst 🙂

Viel Arbeit – wenig Zeit. Es lässt sich nicht besser und nicht einfacher zusammenfassen. Ich finde es sehr schade, aber ehrlicherweise absehbar, dass der Blog darunter leiden muss.

Eine klare Prioritätensetzung ist für mich allerdings unabdingbar und für mein Vorankommen kurz- und mittelfristig und für den Blog langfristig sinnvoll.

Ich wünsche allen Lesern meines Blogs einen guten Start ins neue Jahr 2024!

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Über SaniOnTheRoad

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SaniOnTheRoad

Notfallsanitäter, Teamleiter und Administrator des Blogs. Vom FSJler über Ausbildung bis zum Haupt- und Ehrenamt im Regelrettungsdienst und Katastrophenschutz so ziemlich den klassischen Werdegang durchlaufen. Meine Schwerpunkte liegen auf Ausbildungs- und Karrierethemen, der Unterstützung von Neueinsteigern, leitliniengerechten Arbeiten sowie Physiologie, Pathophysiologie, Pharmakologie und EKG für den Rettungsdienst. Mehr über mich hier.

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